14.06.2018

Wippende Gummibärchen, schwebende Kugeln und tanzende Gläser
Lange Nacht der Wissenschaften 2018 an der Technischen Universität

Zirkusakrobaten, Foodtrucks und natürlich spannende wissenschaftliche Experimente, das war die Lange Nacht der Wissenschaften am Kindercampus der Technischen Universität in Berlin. Auch der Forschergarten war wieder dabei, drei Stände vollgepackt mit spannenden Mitmach-Experimenten zu den Themen „Hebelgesetze und Gleichgewicht“, „Hören und Schallwellen“ und „Fliegen“.

Auf dem eigens errichteten Gummibärchenspielplatz sollten unsere Versuchsbärchen auf der Wippe, trotz der ungeraden Anzahl und unterschiedlichen Größe, ins Gleichgewicht gebracht werden. Gerne waren die Kinder bereit den Gummibärchen zu helfen. Die Kinder tüffelten solange bis die Wippe in Balance war und alle glücklich waren. Für die fortgeschrittenen „Physiker“ gab es noch unsere selbstgebauten Waagen, die es galt mit Knete ins Gleichgewicht zu bringen. Eine etwas klebrige Angelegenheit.

Im Vergleich dazu war es einfach ein Glas zum Tanzen zu bringen, aber faszinierend zu beobachten. Ein leichter Schlag gegen das Glas und die schönsten Töne wurden erzeugt, wobei die Gläser durch die Schallwellen anfingen zu tanzen. Auch mit Kleiderbügeln wurden Töne erzeugt. Diese wurden von den Haltern des Bügels als Kirchenglocken im Ohr wahrgenommen.

Diejenigen, die ihre Geschicklichkeit testen wollten, konnten eine Kugel mit Hilfe eines Trinkhalms zum Schweben bringen. Wobei auch viele ehrgeizige Eltern das ausprobieren wollten. Der Kniff war nicht zu stark, sondern kontinuierlich, durch den Trinkhalm zu pusten. Wem die Luft ausgegangen war, der konnte im Anschluß einen Hubschrauber basteln.

Text & Fotos: Laura Riebeling Korvers

 

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14.06.2018

Lange der Wissenschaften auf dem Campus Berlin -Buch

Auch dieses Jahr hatte der Forschergarten auf dem Campus Berlin-Buch zur Langen Nacht der Wissenschaft wieder einiges zu bieten. An unterschiedlichen Stationen konnten Kinder und natürlich auch die Eltern Experimente durchführen.

Unermüdlich wurden Raketen gebaut und abgeschossen. Zahnputzpulver wurde zubereitet, das Lungenvolumen getestet und Fingerabdrücke genommen.

Wie funktioniert eigentlich meine Lunge? Und wie viel Luft passt dort hinein? Einmal tief durchatmen und anschließend Dein Lungenvolumen messen.

Verraten mich meine Fingerabdrücke? Sind sie wirklich so einzigartig? Und wie arbeitet eigentlich die Polizei, wenn sie Fingerabdrücke nimmt und damit den Täter überführt?

Wie mache ich mein eigenes Zahnputzpulver? Mit Calciumcarbonat, Xylit und für den guten Geschmack Minze und Salbei und einiges an Kraft um die Zutaten im Mörser zu vermengen, konnte jeder sein Zahnputzpulver herstellen und nebenbei etwas über die Entwicklung der Zahnreinigung erfahren.

Raketen bauen und starten lassen war natürlich in der Woche, in der Alexander Gerst zur ISS aufbrach, das Highlight. Jedes Kind konnte sich seine eigene Rakete basteln und anschließend lernen, wie es gelingt, auf dem Weg ins All die Erdanziehungskraft zu überwinden.

Die nächste Lange Nacht der Wissenschaften findet am Samstag, 15. Juni 2019 statt. Mit dem Forschergarten!

Text: Annette Ahlers

Foto: Peter Himsel / Campus Berlin-Buch

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08.06.2018

Auf dem Weg ins Weltall….

Der Forschergarten war dabei, als der Astronaut Alexander Gerst als erster deutscher Kommandant auf die Internationale Raumstation ISS startete. Das Zeiss-Großplanetarium im Prenzlauer Berg feierte den Start der Mission „Horizon” mit einem Raumfahrtfest, zu dem viele Berliner Schulklassen eingeladen wurden. Diese hatten die Möglichkeit an verschiedenen Stationen rund um das Planetarium zum Thema Raumfahrt zu experimentieren. Am Stand des Forschergartens wurde die Elektrolyse des Wassers durchgeführt, die auf der ISS der Sauerstoffgewinnung dient. Ferner beschäftigten sich die Kinder mit der Oberflächenspannung des Wassers und konnten bei tollem Wetter eine Strohhalm-Wasserzentrifuge basteln.

 

Und für die angehenden Astronauten unter Euch:

Der Forschergarten wird zusammen mit der Stiftung Planetarium Berlin in den Sommerferien die Weltall-Forscher-Ferien anbieten.

Weitere Informationen findet ihr auf www.planetarium.berlin

Rückfragen und Anmeldungen unter weltallforscherferien@planetarium.berlin

Text & Fotos: Annette Ahlers

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09.05.2018

Raupe Nimmersatt zu Besuch in der Besmart-Academy „Villa Heimat“

Der Frühling ist da und sicherlich habt ihr schon den ein oder anderen Schmetterling gesichtet. Nur die Raupen bekommt man eher weniger zu Gesicht.

Ein Glück für die Einsteins der Villa Heimat, dass sie heute die Gelegenheit hatten den gefressigen Tierchen so nah zu kommen. Wir konnten die Raupen beobachten, wie sie an den Blättern der Schlehe rumknabberten, ihren dicken Körper über die zarten Pflänzchen bewegten und ab und zu auch mal ein dunkles Kügelchen hinter sich fallen ließen. Die Mutigsten trauten sich auch die giftgrünen, gelb bewarzten Raupen über ihre Hand wandern zu lassen. Wie das kitzelt, wenn sich ihre Bauchbeinen mit den kleinen Häkchen an unserer Haut festhalten.

Natürlich wussten die meisten schon, dass die Raupen sich einen Kokon bauen, um sich dann zu verpuppen, aber die in natura zu sehen und anfassen zu dürfen ist schon ein Erlebnis.

In ein paar Tagen hat das morgentliche Blättersammeln für unsere hungrigen Raupen ein Ende und sie beginnen ihren Kokon zu spinnen, um dann vorraussichtlich im nächsten Frühjahr als Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia) ihre Flügel auszubreiten.

Mal sehen, was wir vom Forschergarten der Besmart Academy nächsten Monat an Neuem und Interessanten mitbringen.

 

Text: Christin Adler

Fotos: Christin Adler

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Die Einsteins beim Beobachten der Raupen.

 

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Bei uns wird alles im Forscherprotokoll genau dokumentiert.

 

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Die Mutigsten mit der Raupe auf den Fingern.

Maifest im Schlosspark Buch
Am 1. Mai war der Forschergarten wieder zusammen mit dem Gläsernen Labor auf dem Maifest der SPD Buch-Karow im Schlosspark Buch zu Gast. Bei schönstem Wetter und super Atmosphäre haben ca. 60 -80 interessierte Kinder und ihre Eltern und Großeltern mit uns experimentiert. Wir haben gemeinsam Erbinformation aus Früchten isoliert, erstaunliche Insekten und Blüten unter der Stereolupe bewundert, Gummibärchen wippen und fliegen lassen und gelernt wie man seinen Rucksack richtig packt.

Text: Katharina Lindner

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24.02.2018
Forschergarten lernt digital
Mitte Februar traf sich das Team der Forschergärtner, um gemeinsam neue Wege des digitalen Lernens zu erforschen. Dabei wurden wir von der Dozentin Nora Persekei in die Welt des Programmierens mit Calliope mini eingeführt. Der Name dieses kleinen Minicomputers stammt von der griechischen Muse Kalliope, die auch die Forschergärtner in ihren Bann gezogen hat und uns inspiriert mit diesen handtellergroßen Einplatinencomputer neue wissenschaftliche Themen zu bearbeiten. Über zukünfige Projekte des Forschergartens mit Calliope mini, werden wir euch auf dem Laufenden halten.

Als Kulisse für unsere ersten Schritte mit dem Calliope mini diente die Archenhold-Sternwarte, welche zu der Stiftung Planetarium Berlin gehört, mit der wir im November 2017 eine rege Zusammenarbeit starteten. Im zweiten Teil des Tages führte uns Dr. Felix Lühning durch die Sternwarte. Besonderen Eindruck hinterließ der „große Refraktor“, das längste Linsenfernrohr der Welt und die tolle Akustik und Gemütlichkeit des Zeiss-Kleinplanetariums. Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen einen Blick in den historischen Einsteinsaal  und die wunderschöne Bibliothek der Sternenwarte zu werfen. Am Eindrucksvollsten waren für uns aber, die eigens vom Leiter der Sternenwarte gefertigten  Nachbauten historischer Navigations- und Messgeräte.

Mit der Kenntnis der Vergangenheit, in der Gegenwart die Zukunft gestalten – von den ältesten Teleskopen bis hin zu modernsten Formen des Lernens – ein arbeitsintensiver Fortbildungstag!

Text: Christin Adler, Oliver Görs

Bilder: Oliver Görs

dc6f8cdf-2732-4d14-997c-d4ff9a0fe3b7Calliope mini

 

8ec903a7-659d-4332-9325-1c8dcab2cc0fDie Förschergärtner

 

641c4c00-40cd-4df1-b061-8f9e14a2aa50Instrumentensammlung

07.12.2017
Sonne, Mond & Sterne – Workshop im ZEISS Grossplanetarium
Über 100 Brandenburger Grundschulkinder haben am 30.11. und am 6.12. das ZEISS Grossplanetarium besucht. Erst reisten sie audio-visuell in der Sternenkuppel „Mit Raketen zu Planeten“ in die unendlichen Weiten unseres Sonnensystems und ließen sich beeindrucken von den Weiten und Räumen, die unser menschlicher Forschergeist erobern kann. Nach dem aufregenden Film setzten die Kinder ihre Abenteuerreise zu den acht Planeten unseres Sonnensystems mit den Forschergärtnern des Gläsernen Labors vom Wissenschafts- und Forschungscampus Buch und dem Team vom ZEISS Planetarium weiter fort. Nun erkundeten sie praktisch und ganz konkret mit einer Einschlagsimulation wie die Mondkrater entstanden sind, wie Raketen gebaut werden müssen, damit diese dann – mit einer selbstgebauten Abschussrampe – genug Anschub bekommen, um die Schwerkraft der Erde überwinden zu können und was Fliehkräfte sind, und wie wir diese verstehen können. Abschließend bauten sich die Schüler noch ein Sternenbilderteleskop mittels Chipsdosen und Lochschablonen mit echtem Forscher- und Tüftlergeist.

Erstmalig arbeitete damit das ZEISS Planetarium mit dem Forschergarten des Gläsernen Labors zusammen, um Schülergruppen für Themen der Astronomie, der Physik und der Technik zu begeistern. Den Schülern hat es sichtlich gefallen und sie wollen definitiv weitere Experimentierkurse besuchen. Sie fragten jetzt schon nach dem Leben im Weltall und nach der Kraft unserer Sonne.

Text: Oliver Görs

Bilder: Stiftung Planetarium Berlin | Frank-Michael Arndt

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Wie entstehen Mondkrater?

 

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Wir bauen Raketen.

 

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Wie lange braucht der Mond, um die Erde zu umkreisen?

 

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Wir sehen Sternenbilder durch eine Chipsdose.

30.10.2017

Es geht in die zweite Runde in den phänomenalen Herbstferien.
Und damit auch keine lange Weile aufkommt, haben wir diese Woche ein anderes tolles Programm für die Schulkinder im FEZ aufgebaut. Diese Woche gehts bei uns um Gewicht, Gleichgewicht und Hebel.

Auf selbstgebauten Waagen versuchen die Kinder ein Gleichgewicht zwischen zwei Waagschalen herzustellen. Was passiert, wenn ich die Waagschalen mehr Richtung Mittelpunkt verschieben? Oder auf jeder Seite zwei Waagschalen habe? Die kleinen Forschergärtner haben viele Möglichkeiten sich auszuprobieren und kommen immer wieder auf interessante Lösungen. Die praktische Anwendung im Alltag wird hier groß geschrieben, so können die Kinder ausprobieren, wie man am besten Gewicht im Schulranzen verteilt und ihn tragen sollte, um so wenig wie möglich Last tragen zu müssen.

Auch zum Thema Hebel wird es praktisch, denn dabei entwickeln die Kinder schon einmal Kräfte, wie Pippi Langstrumpf und heben dann federleicht einen schweren Tisch an, auf dem ein anderes Kind oder ein Erwachsener sitzt.

Am Ende können die Kinder nochmal ihr eigenes Gleichgewicht testen und balancieren.

Ihr findet uns, am selben Platz wie letzte Woche, im 1.OG, vorm Kino. Schaut vorbei, wir freuen uns auf euch!
Bilder & Text: Christin Adler

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Ausprobieren der Hebelgestze

 

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Nur wer selbst Hand anlegt, lernt etwas

25.10.17

Phänomenale Herbstferien im FEZ
Für die Herbstferien hat sich das FEZ Berlin etwas ganz besonderes einfallen lassen. Vom 21. Oktober bis zum 5. November findet das Phänomenien statt, wo Naturwissenschaft, Technik und Kunst aufeinerandertreffen und spannende Verbindungen eingehen. Kinder ab 6 Jahren sind eingeladen in Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, erstaunlichen Dingen auf den Grund zu gehen, sie auszuprobieren und zu basteln.
Eines der 25 Aktionsarealen ist seit dem 21.10 vom dem Forschergarten bezogen und lässt die Kinder zu kleinen Ingenieuren werden.
In den letzten Tagen wurden täglich um die 50 Autos von etwa 100 Kindern gebaut. Am Wochenende wurden wir von vielen Kinder in Begleitung ihrer Eltern besucht. Unter der Woche kamen auch einige Hortgruppen, sowie Kinder mit ihren Großeltern zu uns.
Wie richtige Ingenieure arbeiten die Kinder hier an den einzelnen Prozessen des Autobaus in Teams, erst  werden die Autos entworfen, dann konstruiert und später getestet. Getestet wird auf der eigens angefertigten Rampe, wobei jedes Rennauto drei Versuche hat, möglichst weit zu rollen. Fährt das Auto mal nicht gerade, so haben die Autobauer die Möglichkeit ihre Achsen nochmal zu justieren. Oder wie ein Teilnehmer am Montag, der sein Auto mit zusätzlichen Gewicht ausstattete und so den Tagesrekord mit 14 Metern aufstellte.
Bei der Gestaltung der Autos sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, und erstaunliche Dinge kommen zustande, von Formel1 Wagen, über Komfortvarianten mit Lenkrad, Sitzen und Dach, oder Autos mit Augen und Glitzeraufschrift.
Bis zum 5. November habt ihr noch Zeit auf der Phänomenien mit uns zu tüffteln. Ihr findet uns  im 1. OG, vor dem Kino. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Bild & Text: Christin Adler

 

 

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21.07.2017

Sommerfest der CampusSterne

 

Bei bestem Wetter fand am 21. Juli 2017 das Sommerfest der Kita CampusSterne statt. Die Wackelzähne, das sind die großen Kinder, wurden mit einer Zuckertüte in die Schule entlassen.

Nach einem schönen Programm der Kinder und Danksagungen an besonders engagierte Eltern, gab es noch etwas Besonderes für die Kita.

 

Der Forschergarten erxperimentiert seit 2007 zusammen mit den Kindern der CampusSterne. Seit 2012 werden sie von der Dozentin Yvette Naumann betreut und lüfteten gemeinsam so manches naturwissenschaftliches „Geheimnis“. So war es nun an der Zeit, die Kita endlich mit der Forschergarten-Plakette auszuzeichnen.

Herzlichen Glückwunsch liebe CampusSterne! Auch der Forschergarten sagt Danke für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung in all den Jahren.

 

Nach der Verleihung der Forschergarten-Plakette ging das Fest dann richtig los. Essen, Schminken, Spiele, Hüpfburg und ein Experimentierstand des Forschergartens, an dem Frau Naumann gleichermaßen Kinder und Eltern einlud, zum Ausprobieren und Staunen.