24.02.2018

 

Forschergarten lernt digital

 

Mitte Februar traf sich das Team der Forschergärtner, um gemeinsam neue Wege des digitalen Lernens zu erforschen. Dabei wurden wir von der Dozentin Nora Persekei in die Welt des Programmierens mit Calliope mini eingeführt. Der Name dieses kleinen Minicomputers stammt von der griechischen Muse Kalliope, die auch die Forschergärtner in ihren Bann gezogen hat und uns inspiriert mit diesen handtellergroßen Einplatinencomputer neue wissenschaftliche Themen zu bearbeiten. Über zukünfige Projekte des Forschergartens mit Calliope mini, werden wir euch auf dem Laufenden halten.

 

Als Kulisse für unsere ersten Schritte mit dem Calliope mini diente die Archenhold-Sternwarte, welche zu der Stiftung Planetarium Berlin gehört, mit der wir im November 2017 eine rege Zusammenarbeit starteten. Im zweiten Teil des Tages führte uns Dr. Felix Lühning durch die Sternwarte. Besonderen Eindruck hinterließ der „große Refraktor“, das längste Linsenfernrohr der Welt und die tolle Akustik und Gemütlichkeit des Zeiss-Kleinplanetariums. Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen einen Blick in den historischen Einsteinsaal  und die wunderschöne Bibliothek der Sternenwarte zu werfen. Am Eindrucksvollsten waren für uns aber, die eigens vom Leiter der Sternenwarte gefertigten  Nachbauten historischer Navigations- und Messgeräte.

 

Mit der Kenntnis der Vergangenheit, in der Gegenwart die Zukunft gestalten – von den ältesten Teleskopen bis hin zu modernsten Formen des Lernens – ein arbeitsintensiver Fortbildungstag!

 

 

Text: Christin Adler, Oliver Görs

Bilder: Oliver Görs

dc6f8cdf-2732-4d14-997c-d4ff9a0fe3b7Calliope mini

 

8ec903a7-659d-4332-9325-1c8dcab2cc0fDie Förschergärtner

 

641c4c00-40cd-4df1-b061-8f9e14a2aa50Instrumentensammlung

07.12.2017

Sonne, Mond & Sterne – Workshop im ZEISS Grossplanetarium

Über 100 Brandenburger Grundschulkinder haben am 30.11. und am 6.12. das ZEISS Grossplanetarium besucht. Erst reisten sie audio-visuell in der Sternenkuppel „Mit Raketen zu Planeten“ in die unendlichen Weiten unseres Sonnensystems und ließen sich beeindrucken von den Weiten und Räumen, die unser menschlicher Forschergeist erobern kann. Nach dem aufregenden Film setzten die Kinder ihre Abenteuerreise zu den acht Planeten unseres Sonnensystems mit den Forschergärtnern des Gläsernen Labors vom Wissenschafts- und Forschungscampus Buch und dem Team vom ZEISS Planetarium weiter fort. Nun erkundeten sie praktisch und ganz konkret mit einer Einschlagsimulation wie die Mondkrater entstanden sind, wie Raketen gebaut werden müssen, damit diese dann – mit einer selbstgebauten Abschussrampe – genug Anschub bekommen, um die Schwerkraft der Erde überwinden zu können und was Fliehkräfte sind, und wie wir diese verstehen können. Abschließend bauten sich die Schüler noch ein Sternenbilderteleskop mittels Chipsdosen und Lochschablonen mit echtem Forscher- und Tüftlergeist.

Erstmalig arbeitete damit das ZEISS Planetarium mit dem Forschergarten des Gläsernen Labors zusammen, um Schülergruppen für Themen der Astronomie, der Physik und der Technik zu begeistern. Den Schülern hat es sichtlich gefallen und sie wollen definitiv weitere Experimentierkurse besuchen. Sie fragten jetzt schon nach dem Leben im Weltall und nach der Kraft unserer Sonne.

 

Text: Oliver Görs

Bilder: Stiftung Planetarium Berlin | Frank-Michael Arndt

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Wie entstehen Mondkrater?

 

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Wir bauen Raketen.

 

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Wie lange braucht der Mond, um die Erde zu umkreisen?

 

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Wir sehen Sternenbilder durch eine Chipsdose.

30.10.2017

Es geht in die zweite Runde in den phänomenalen Herbstferien.
Und damit auch keine lange Weile aufkommt, haben wir diese Woche ein anderes tolles Programm für die Schulkinder im FEZ aufgebaut. Diese Woche gehts bei uns um Gewicht, Gleichgewicht und Hebel.

Auf selbstgebauten Waagen versuchen die Kinder ein Gleichgewicht zwischen zwei Waagschalen herzustellen. Was passiert, wenn ich die Waagschalen mehr Richtung Mittelpunkt verschieben? Oder auf jeder Seite zwei Waagschalen habe? Die kleinen Forschergärtner haben viele Möglichkeiten sich auszuprobieren und kommen immer wieder auf interessante Lösungen. Die praktische Anwendung im Alltag wird hier groß geschrieben, so können die Kinder ausprobieren, wie man am besten Gewicht im Schulranzen verteilt und ihn tragen sollte, um so wenig wie möglich Last tragen zu müssen.

Auch zum Thema Hebel wird es praktisch, denn dabei entwickeln die Kinder schon einmal Kräfte, wie Pippi Langstrumpf und heben dann federleicht einen schweren Tisch an, auf dem ein anderes Kind oder ein Erwachsener sitzt.

Am Ende können die Kinder nochmal ihr eigenes Gleichgewicht testen und balancieren.

Ihr findet uns, am selben Platz wie letzte Woche, im 1.OG, vorm Kino. Schaut vorbei, wir freuen uns auf euch!
Bilder & Text: Christin Adler

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Ausprobieren der Hebelgestze

 

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Nur wer selbst Hand anlegt, lernt etwas

25.10.17

Phänomenale Herbstferien im FEZ
Für die Herbstferien hat sich das FEZ Berlin etwas ganz besonderes einfallen lassen. Vom 21. Oktober bis zum 5. November findet das Phänomenien statt, wo Naturwissenschaft, Technik und Kunst aufeinerandertreffen und spannende Verbindungen eingehen. Kinder ab 6 Jahren sind eingeladen in Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, erstaunlichen Dingen auf den Grund zu gehen, sie auszuprobieren und zu basteln.
Eines der 25 Aktionsarealen ist seit dem 21.10 vom dem Forschergarten bezogen und lässt die Kinder zu kleinen Ingenieuren werden.
In den letzten Tagen wurden täglich um die 50 Autos von etwa 100 Kindern gebaut. Am Wochenende wurden wir von vielen Kinder in Begleitung ihrer Eltern besucht. Unter der Woche kamen auch einige Hortgruppen, sowie Kinder mit ihren Großeltern zu uns.
Wie richtige Ingenieure arbeiten die Kinder hier an den einzelnen Prozessen des Autobaus in Teams, erst  werden die Autos entworfen, dann konstruiert und später getestet. Getestet wird auf der eigens angefertigten Rampe, wobei jedes Rennauto drei Versuche hat, möglichst weit zu rollen. Fährt das Auto mal nicht gerade, so haben die Autobauer die Möglichkeit ihre Achsen nochmal zu justieren. Oder wie ein Teilnehmer am Montag, der sein Auto mit zusätzlichen Gewicht ausstattete und so den Tagesrekord mit 14 Metern aufstellte.
Bei der Gestaltung der Autos sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, und erstaunliche Dinge kommen zustande, von Formel1 Wagen, über Komfortvarianten mit Lenkrad, Sitzen und Dach, oder Autos mit Augen und Glitzeraufschrift.
Bis zum 5. November habt ihr noch Zeit auf der Phänomenien mit uns zu tüffteln. Ihr findet uns  im 1. OG, vor dem Kino. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Bild & Text: Christin Adler

 

 

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21.07.2017

Sommerfest der CampusSterne

 

Bei bestem Wetter fand am 21. Juli 2017 das Sommerfest der Kita CampusSterne statt. Die Wackelzähne, das sind die großen Kinder, wurden mit einer Zuckertüte in die Schule entlassen.

Nach einem schönen Programm der Kinder und Danksagungen an besonders engagierte Eltern, gab es noch etwas Besonderes für die Kita.

 

Der Forschergarten erxperimentiert seit 2007 zusammen mit den Kindern der CampusSterne. Seit 2012 werden sie von der Dozentin Yvette Naumann betreut und lüfteten gemeinsam so manches naturwissenschaftliches „Geheimnis“. So war es nun an der Zeit, die Kita endlich mit der Forschergarten-Plakette auszuzeichnen.

Herzlichen Glückwunsch liebe CampusSterne! Auch der Forschergarten sagt Danke für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung in all den Jahren.

 

Nach der Verleihung der Forschergarten-Plakette ging das Fest dann richtig los. Essen, Schminken, Spiele, Hüpfburg und ein Experimentierstand des Forschergartens, an dem Frau Naumann gleichermaßen Kinder und Eltern einlud, zum Ausprobieren und Staunen.