News und Meinungen  

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4. Aktionstage der TSB in der Urania

Am 23. und 24. November 2009 fanden in der Urania die 4. Aktionstage der Technologiestiftung Berlin statt. Unter Ausrichtung des Forschergartens, der matheon der TU Berlin und der Pysikdidaktik der FU Berlin konnten auf drei Etagen jeweils 1500 Kinder pro Tag an Workshops teilnehmen, im Freibereich experimentieren und basteln oder spielen. Dank vieler Helfer und der guten Organisation seitens der TSB wurden diese Tage ein voller Erfolg.
Einen kleinen Eindruck dieser Tage vermitteln das Interview von Frau Kleffel und Frau Jacob.
Hier zu finden.
Auch der rbb war dabei. Der link zur Abendschau vom 23. November 2009.

 

Science on stage
Folge-Workshop
Naturwissenschaften in Kindergarten und Grundschule

Der Forschergarten nahm vom 19. - 21. Juni 2009 an dem Folge-Workshop von Science on stage teil. Unter internationaler Beteiligung wird weiteres Unterrichtsmaterial für Erzieher und Lehrer entwickelt, um den Unterricht in Naturwissenschaften zu verbessern. In den drei Leitthemen "Naturwissenschaft in Kindergarten und Grundschule", "Wie nützen außerordentliche Lernorte" und "Moderation des naturwissenschaftlichen Lernprozesses" arbeiteten 52 Teilnehmer aus 13 Länder eng miteinander, um aus unterschiedlichsten Erfahrungen und Schulsystemen den bestmöglichsten Weg zum wissenschaftlichen Lernen zu finden. Ein Schwerpunkt des Workshops war die Verknüpfung von Sprachförderung durch naturwissenschaftliches Experimentieren. Anfang 2010 erscheint dann "Teaching Science in Europe 3" in Deutsch und Englisch.

 

Lange Nacht der Wissenschaften

Am 13. Juni 2009 fand auf dem Campus Berlin-Buch wieder die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Der Forschergarten war mit verschiedenen Stationen im Foyer des MDC.Cs vertreten. Es konnten unter anderem Experimente zu Strom, Magnetismus, Hydraulik, Pneumatik, Lunge, Ohr und Auge gemacht werden. Schon im letzten Jahr hatten wir viel Zulauf. Aber in dieem Jahr kamen noch mehr Kinder. Die Zahl der Besuche (nach ersten "Hochrechnungen") beläuft sich auf ca. 5000. Auf dem gesamten Campus wurden 8282 Besuche gezählt. Vielen Dank. Es hat uns auch wieder sehr viel Spass gemacht, mit Euch zu experimentieren und wir freuen uns auf das nächste Mal.



Science on stage
Science teaching festival
Naturwissenschaften in Kindergarten und Grundschule


Der Forschergarten nahm vom 23.-26.10.2008 am ersten nationalen Science on Stage-Festival in der Urania in Berlin teil. Die Veranstaltung wurde von Science on Stage Deutschland e.V. (SonSD) ausgerichtet und dient dem Austausch mit Pädagogen der Naturwissenschaften aus ganz Europa.
Wir stellten dort im Rahmen der Ausstellung unser Unterrichtskonzept und einige Experimente vor.
 

Grundschulkonferenz der Naturwissenschaften im Gläsernen Labor
09. Oktober 2008

59 Lehrer  und Erzieher aus Berliner und Brandenburger Schulen waren der Einladung gefolgt, mit den Mitarbeitern des Gläsernen Labors, des Forschergartens und der Robert-Havemann-Oberschule in einen Erfahrungsaustausch zu treten.
Die zahlreichen Anfragen von Grundschulpädagogen nach zusätzlichen Kursangeboten für den Sachkunde- und naturwissenschaftlichen Unterricht waren Anlass der Veranstaltung, die von Claudia Jacob und Claudia Berndt einberufen wurde.
Die starke Nachfrage ist unter anderem auf die grundlegenden Veränderungen im Schulsystem zurückzuführen, die in den letzten Jahren neue Herausforderungen an Lehrer und Erzieher stellten. Dazu gehört nicht zuletzt die Wiederaufnahme der Naturwissenschaften in den Rahmenplan der Grundschule. Konfrontiert mit zum Teil wesentlich jüngeren Schülern und jahrgangsübergreifenden Lerngruppen, fehlen vielen Lehrern Materialien und adäquat ausgestattete Räume für einen anschaulichen naturwissenschaftlichen Unterricht.

Den Teilnehmern der Konferenz wurden Möglichkeiten vorgestellt, mit einfachen Mitteln interessante Experimente zu gestalten, externe Kurse in die Unterrichtsplanung einzubeziehen, fächerverbindenden Unterricht zu gestalten und Kooperationen zu suchen.

Der Workshop, an dem sich die Pädagogen rege beteiligten, zeigte noch einmal deutlich die Probleme bei der Umsetzung von Experimenten in den Grundschulen:

Oft scheitert das naturwissenschaftliche Experimentieren an fehlenden Wasseranschlüssen oder unzureichender Ausstattung der Unterrichtsräume, beispielsweise mit Bunsenbrennern. Auch verbrauchsintensive Experimente sind nicht immer möglich, da finanzielle Ressourcen fehlen, um die benötigten Materialien anzuschaffen.

Daneben ist die inhaltliche Begleitung des Unterrichts durch Fachbücher oft unzureichend, weshalb sich viele Lehrer die Inhalte ihres Unterrichts aus verschiedenen Schulbüchern zusammenstellen. Ein großes Defizit sehen die Lehrer bei den beschreibenden Experimentierangeboten. Die meisten Experimente sind unzureichend erläutert und manchmal auch nicht umsetzbar.

Viele Lehrer wünschen sich darüber hinaus eine Vernetzung mit Kollegen, um Informationen und Anregungen auszutauschen und auch ein größeres Zeitbudget, um den naturwissenschaftlichen Unterricht vor- und nachzubereiten. Frau Kamradt, Sachkundelehrerin aus Glienicke, bestätigte, dass die fachliche Vernetzung der Kollegen im Schulalltag oft auf der Strecke bleibt: „An der Konferenz hat mir der Austausch mit den Kollegen besonders gut gefallen, die Hinweise auf Internetadressen und Fortbildungen – einfach den Horizont erweitern und sich austauschen.“



14. Juli 2008 Mendelssohn- Medaille für den Forschergarten

Die Industrie- und Handelskammer Berlin und die Berliner Handwerkskammer zeichnen seit 2005 Unternehmen mit der Mendelssohn-Medaille, die sich in vorbildlicher Weise für das Gemeinwohl der Stadt engagieren. In diesem Jahr erhielt das Unternehmen Eckert & Ziegler AG für ihr Bildungsprogramm Forschergarten die Franz-von Mendelssohn-Medaille.


Lange Nacht der Wissenschaften am 14. Juni 2008

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 14. Juni 2008 war der Forschergarten auf dem Campus Berlin-Buch mit drei Experimentierständen zu den Themen Strom, Magnetismus und Hydraulik/Pneumatik vertreten. Insgesamt besuchten den Campus Berlin-Buch in diesem Jahr 7000 Besucher.

TSB Aktionstage "Spiel und Wissen" in der Urania

Am 5. und 6. Juni 2008 beteiligte sich der Forschergarten mit Mitmach-Versuchen an den TSB Aktionstagen in der Urania. Besonders großen Ansturm gab es an den Vormittagen, als komplette Schulklassen ihren Wissensdurst zum Thema Hydraulik, Pneumatik und Zuckerbilder stillen wollten.

Experimentierveranstaltungen in der Bibliothek

Seit Mai 2008 führt der Forschergarten auch in der Lichtenberger Bodo-Uhse-Bibliothek Veranstaltungen für Kindergarten- und Schulgruppen durch. Dort experimentierten bisher mehr als 60 Kinder mit Unterstützung von Mitarbeitern der Bibliothek zu den Themen Wasser, Erde, Chemie, Luft und Fliegen. Die Veranstaltungen werden vom Amt für Weiterbildung gefördert und sind daher mit 0,50 € pro Experimentierstunde ein echtes Schnäppchen. 


Forschergarten als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2007“ prämiert

Am 9. Juni 2007 um 18.00 Uhr war es endlich soweit: Der Forschergarten; Gewinner im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, erhielt von Herrn Harald Eisenach, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Deutschen Bank AG Global Banking Firmenkunden Deutschland Region Nordost, eine Ehrentafel sowie eine von Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnete Ehrentafel.

Auszeichnung des Forschergartens
Foto: Thomas Oberländer, Campus Berlin-Buch
Auszeichnung der „Forschergartens“ (v. l.): Dr. Stefan Schwartze, Administrativer Vorstand des MDC, Harald Eisenach, Deutsche Bank, Paola Eckert-Palvarini, Initiatorin des Forschergarten, Dr. Andreas Eckert, Vorstandvorsitzender der Eckert & Ziegler AG, Projektkoordinatorin Claudia Jacob und Dr. Ulrich Scheller, Leiter des Gläsernen Labors.


Deutschlandradio - Radiobeitrag 24.11.06

Erzieherinnen und Erzieher lernen experimentieren: Link

Eckert & Ziegler fördert Einrichtung von „Forschergärten“

Berlin, den 20.9.2006. Die Eckert Ziegler AG, eines der führenden Berliner Medizintechnikunternehmen, hat gemeinsam mit dem Gläsernen Labor in Berlin-Buch und der staatlichen Friedrich-Fröbel-Schule für Sozialpädagogik (FFS) in Köpenick eine Initiative zur Einrichtung von Forschergärten gestartet, mit der die Zahl der frühkindlichen naturwissenschaftlichen Unterrichtsangebote in Berlin und Brandenburg erhöht werden soll. Im Mittelpunkt steht dabei die Ausbildung von angehenden Erzieherinnen, denen mit praxisbewährten Methoden die Angst vor naturwissenschaftlichen Themen genommen und die Befähigung zur Durchführung von Experimentierkursen vermittelt werden sollen. In diesen Forschergärten können Kinder im Vorschulalter dann auf spielerische Weise mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen in Kontakt treten und ihre Neugier und ihr Interesse an solchen Phänomenen entwickeln.
“Die Weichen für die Offenheit gegenüber Technik und Naturwissenschaften werden bereits im Vorschulalter gestellt, und wir sollten alles tun, um das Interesse an diesen Dingen zu stärken, wenn wir langfristig unseren Wohlstand bewahren wollen“, erklärte dazu der Co-Initiator des Vorhabens, Dr. Andreas Eckert. „Da eine große Hürde für die von allen Seiten geforderte Verbesserung der frühkindlichen Angebote in der Schwellenangst vieler Erzieher vor Physik und Technik besteht, muss man hier ansetzen, und diesen Multiplikatoren schon während der Ausbildung Hilfestellung leisten. Wir sind daher sehr froh, im Gläsernen Labor und der FFS Partner gefunden zu haben, mit denen wir jetzt einen ersten Pilotkurs starten. Wenn es dadurch gelingt, Experimentierkurse in die Lehrpläne von sozialpädagogischen Ausbildungsstätten zu integrieren, werden Forschergärten für Kinder im Vorschulalter so selbstverständlich werden wie heute Singen zur Gitarre, Tanz mit Tüchern oder Englischunterricht.“
Der erste Kurs mit 18 Teilnehmern, der im September 2006 an der FFS startete, greift auf die Erfahrungen und Unterrichtsmaterialien einer von Familie Eckert privat getragenen Vorläuferinitiative zurück. Um den Kurs für die angehenden Erzieherinnen so attraktiv wie möglich zu machen, wird er auf bewährte Methoden bei der Weiterbildung von Ärzten zurückgreifen und umfangreiche Hospitationen beinhalten.

Meinungen

Wie finden denn Kinder den Forschergarten? 

Vanessa, 5 Jahre (Kita Walter-Friedrich-Str., Berlin-Buch):
"Du bringst ja immer coole Sachen mit. Ganz toll fand ich den aufgeladenen Ballon, der an der Decke hängen bleibt und den Hubschrauber, den wir gebastelt haben."

Jolanda, 5 Jahre (Kita Tausendfüssler, Berlin-Karow):
"Weisst Du, was ich am besten fand? Das mit dem Strom."

Johanna, 7 Jahre (Platanengrundschule, Berlin- Buchholz):
"Ich finde den Forschergarten toll. Ich liebe Erfinden. Ich werde mal Erfinder."

Interview mit der Initiatorin des Forschergartens, der Physikerin Paola Eckert-Palvarini:

„ Ich bin selber überrascht, wie gut die Initiative bei den Kindern ankommt. Wenn ich im Kindergarten erscheine, lassen 5jährige ihre Buddelsachen liegen, kommen angelaufen, und rufen „Physik, Physik“. Dann erzählen mir Eltern, dass ihre Kinder zu Hause mit ihnen das Pupillenexperiment mit der Taschenlampe nachgemacht haben, oder dass sie zusammen mit der Oma mit Weingläsern Töne erzeugt haben. Und sie sind ganz erstaunt darüber, dass ihre Kinder wissen, was eine Pipette ist. „

„Interessant ist auch, dass Kinder durch den Forschergarten neue Berufwünsche äußern, die sie davor nicht kannten. Normalerweise wollen sie Feuerwehrmänner oder Tänzerinnen werden, und dann kommen sie plötzlich nach Hause, und wollen Forscher werden. Kinder greifen das einfach auf.“

„Wenn der Kurs zu ende ist, sind die Kinder immer ganz traurig und möchten weiter machen.“

Interview mit der Forschergärtnerin Claudia Berndt:

„Sehr belebend ist es zu erfahren, wie interessiert die Kinder sind. So wurde ich von den Kindern der Kita Walter-Friedrich-Str. gefragt, ob sie mich nicht mal auf der Arbeit besuchen könnten. Sie würden so gern einmal sehen wollen, wo ein Forscher arbeitet. Nun freue ich mich darauf, 19 kleine Forscher am 18.04.2007 im Labor des MDC begrüßen zu können.“

„Dass die Experimente nachhaltig von den Kindern aufgenommen werden, erfahre ich bei jedem Kurs aufs Neue, wenn sie mir aufgeregt erzählen, wie sie die Experimente zu Hause wiederholt haben, um sie den Eltern und sogar Großeltern zu zeigen. Außerdem erinnern sie sich auch über eine längere Zeit an die Erklärungen zu den Experimenten, so dass sie die Antworten zu neuen Experimenten zum Teil schon selbst finden.“

„Besonders beeindruckt hat mich ein 5jähriges Mädchen, das nach dem entsprechenden Versuch vor der gesamten Kindergruppe druckreif mit eigenen Worten wiederholte, warum ein Flugzeug fliegen kann.“