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| Das Forschergartenteam
Claudia Jacob, Dr. Elisabeth Dowler, Dr. Bärbel Görhardt, Paola Eckert-Palvarini, Nadine Markgraf, Heike Joseph, Marion Janczikowski, Dr. Mechthild Hofmann-Oschkinat, Kerstin Winkel, Claudia Berndt, Ilona Kurth und Thorsten Winkel am Tag der Preisverleihung „Ort im Land der Ideen (v.l.) Foto: Thomas Oberländer / HELIOS Klinikum Berlin-Buch
| Paola Eckert-Palvarini, Initiatorin Physikerin, 4 Kinder Naturwissenschaften entwickeln sich immer schneller. Für viele Menschen ist diese Entwicklung bedrohlich und beängstigend. Die Medien informieren oft falsch und verunsichern die Bevölkerung. Ein realer Wissenstransfer zwischen Wissen-schaftlern und Gesellschaft fehlt allzu oft. Mir lag schon lange am Herzen, dass Kinder früher an die Naturwissenschaften herangeführt werden. Darum habe ich 2003 angefangen in Kindergärten Experimentierkurse anzubieten, um das Interesse an Naturwissenschaften zu fördern. | | Claudia Jacob, Projektkoordinatorin Diplom-Biologin, Zwillinge Seit vier Jahren entwickle und leite ich Experimentierkurse für Schüler der Oberstufe. Die Anfragen für den Grundschul- und Kindergartenbereich werden immer größer. Ich freue mich, dass wir mit der Initiative Forschergarten nun endlich mit den ganz jungen „Forschern“ arbeiten können. Kinder in diesem Alter haben noch keine Scheu vor physikalischen und chemischen Fragestellungen und wollen Naturphänomene aufdecken. Dieses sollten wir fördern.
| | Rita Mitlöhner Dipl.-Ing. Biotechnologie, 1 Kind
Im Alltag werden viele Naturphänomene nicht mehr hinterfragt, doch die Wissbegier der Kinder verlangt nach Erklärungen. Schon bevor sie sprechen können, machen sie ihre eigenen Experimente und entdecken so die Gesetze der Natur - manchmal sehr zum Leidwesen der Eltern. Diesen Forscherdrang gilt es nicht auszubremsen, sondern zu fördern. Kinder zeigen beim Experimentieren erstaunliche Fähigkeiten hinsichtlich Aufnahme und Kombinatorik. Und ganz nebenbei werden auch im „Forschergarten“ Feinmotorik, Konzentration und Sprache gefördert. | | Dr. Bärbel Görhardt, Dipl.-Chemikerin, 2 Kinder Als Mutter von zwei sehr wissbegierigen Kindern weiß ich, wie wichtig es ist, gerade Fragen nach unserer Umwelt sofort und altersgerecht zu beantworten. Denn nur so können wir die Neugier unserer Kinder auf die sie erwartende Welt erhalten. Ich denke, der Forschergarten bietet ein gutes Forum dafür.
| | Ilona Kurth Unternehmerin „Projekt Zukunft“, 2 Kinder Den Wind habe ich im Segel gespürt, die Erde aus der Vogel-perspektive gesehen, den Ozean überflogen und die Meeres-bewohner im Tauchgang bewundert. Dabei habe ich mich gefragt, wie dies alles so funktioniert und es ist mir klar geworden, welches Glück aber auch welche Verantwortung wir für unsere Zukunft und der unserer Kinder übernehmen müssen. Von meinen Kindern die mittlerweile schon fast „Erwachsene“ sind, wurde ich mit vielen Fragen konfrontiert und habe festgestellt, wie wissbegierig doch die „Kleinen“ schon sind. Beim „Experimentieren im Forschergarten“ werden die Kinder an die naturwissenschaftlichen Phänomene liebevoll herangeführt. Dabei wird eine gewisse Neugier gefördert und Berührungsängste gegenüber der Naturwissenschaft und Technik abgebaut.
| | Ulrike Mittmann Dipl.-Ing. Biotechnologie Früh übt sich was ein Meister werden will.
Man weiß, dass Talente, die in einem Menschen stecken, sich umso besser entfalten können, je früher man damit beginnt, sie fördern. Wir wollen den Kindern die Möglichkeit geben, selber zu experimentieren, selber Erfahrungen zu sammeln, selber zu forschen. Alle unsere Versuche helfen die Natur oder technische Errungenschaften zu erklären. Damit die Kinder ein kleines Stück der Welt be"greifen" können. | | Jana Söhlke Biotechnologin (Dipl.-Ing.), 3 Kinder
Als Kind habe ich selbst gerne experimentiert, mir vorgestellt ich sei ein Forscher und entdecke und entwickle neue Dinge. Diese gesunde Portion Neugierde sehe ich bei meinen eigenen, aber auch bei den Kindern im Kindergarten und in der Schule. Es ist schön und spannend, sich mit Kindern auf Entdeckungsreise durch unsere Umwelt zu begeben. Wir beobachten, erfühlen, erforschen und staunen über die kleinen und großen Wunder, die uns umgeben.
| | Dr. Tina Kornprobst Biologin
Warum hat ein Camembert solch feine Haare? Warum fliegt ein Flugzeug? Warum brennt eine Kerze? Kinder, ob klein oder groß, sind von Natur aus wissbegierig und begeistern sich für Dinge, die für uns Erwachsene doch selbstverständlich sind. Der Forschergarten beantwortet viele dieser alltäglichen Fragen, lässt Kinder Zusammenhänge erkennen und fördert die Fähigkeit, sich auf Dinge zu konzentrieren. Kleine Experimente und eindrucksvolle Versuche, die naturwissenschaftliche Phenomene erklären, wecken die Neugier der Kinder und bringen ihnen schließlich nahe, "was die Welt im Innersten zusammenhält". | | Dr. Haike Ruhnke Diplom-Biologin, 1 Kind
Experimente machen Spass. Schon die Kleinsten sind z. B. von der Schwerkraft fasziniert und lassen voller Begeisterung den Löffel und diverse andere Dinge ...zig Mal vom Tisch fallen. Nicht immer zur Freude der Eltern. Kinder erkunden sehr interessiert ihre Umwelt, auch kleinste Detailswerden dabei registriert und genauestens untersucht. Der Forschergarten bietet Kindern weitere Anregungen, fördert die Experimentierfreude und vermittelt Wissen. Eine gute Kombination, wie ich finde.
| | | Yvette Naumann Ärztl. geprüfte Ernährungsberaterin, 2 Kinder Schon im Kindergartenalter wurde ich von meiner Familie ermutigt, die Welt um mich herum zu entdecken und "unter die Lupe" zu nehmen. Die Schönheit der Natur und die Freude am Begreifen ließen mich bis heute nicht mehr los. Durch meine zwei Kinder ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist und wie viel Spaß es macht, sich Zeit zu nehmen, ihnen mit Liebe die Welt mit ihren Zusammenhängen zu erklären. Ich glaube daran, dass ein Mensch die Natur umso mehr achtet und bewahrt, je mehr er sie versteht. | | Thorsten Winkel Diplom-Biologe, 2 Kinder
| | Dr. Diana Rivadeneira Diplom-Chemikerin, 2 Kinder
Forscher sind neugierige Menschen, die mit Experimenten versuchen, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Kinder machen von Natur aus dasselbe! Klare Antworten öffnen die Augen auf noch mehr Fragen; Wissbegier wird gefördert. Beim Experimentieren unter fachlicher Anleitung wird Naturwissenschaft auf einfache Weise vermittelt und macht Spaß.
| | Andrea Zügel Medizinisch-technische Assistentin, 3 Kinder
Kinder sind die reinsten Entdecker. Sie forschen mit Hingabe und wollen alles genau untersuchen. Ich möchte die Kinder in ihrem Forscherdrang unterstützen und sie dazu ermuntern, Dinge zu hinterfragen. Denn besonders die alltäglichen Phänomene sind faszinierend und werden im Forschergarten kindgerecht erklärt. Naturwissenschaft kann man überall erleben, nicht nur in der Schule und im Labor. | | Corinna Lorenz Lehrerin für Biologie und Chemie, 2 Kinder
Auch bei uns in der Familie zeichnete sich früh ab, dass jeder Ort, den ein Kind umgibt, schnell zu einer kleinen Forscherwerkstatt wird. So sind gewiss viele Eltern erfreut darüber, dass sie die Befriedigung des Forscherdrangs ihrer Kinder gelegentlich delegieren können. Der Forschergarten bietet eine gute Möglichkeit dafür, denn hier sollen die Kinder die Phänomäne aus dem Alltag nicht nur bestaunen, hier können sie sich selbst ausprobieren, und es bleibt immer noch Zeit für die Klärung der Fragen, die sich dabei stellen. Und als Teil des Teams helfe ich gern dabei.
| | Heike Joseph Diplom-Biologin, 3 Kinder | | | Dr. Cecile Cayla Diplom-Biologin, 1 Kind | | | Florian Weigand Biologisch-technischer Assistent | | Dr. Annette Ahlers Diplom-Biologin, 2 Kinder | | Dr. Jadranka Cubrilo Diplom-Chemikerin, 2 Kinder | |
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